Der tägliche Einkauf ohne Plastik

Wir sind umgeben von Plastik.
Eine besondere Herausforderung ist der Einkauf von lebensnotwendigen Produkten. Im Folgenden wollen wir euch zeigen, wie Ihr im Alltag auf Plastik verzichten könnt.

 

Stofftaschen

Nummer eins ist der Wechsel von Plastiktüten zur Stofftasche. Eine Plastiktüte wird im Schnitt 30 min. genutzt, braucht aber 400 Jahre, um auf die Größe eines Sandkorns zu zerfallen. Selbst danach weiß man nicht, welche Auswirkungen die Micro- und Nanopartikel auf die Umwelt haben. Und wer denkt, dass doch alles recycelt wird, täuscht sich - nur etwa 1% der Tüten wird recycelt. Die Stofftasche oder ein Rucksack sind also die beste Alternative. Aber nur, wenn diese auch oft und über einen längeren Zeitraum benutzt werden. Schließlich benötigen diese bei der Herstellung ebenso Energie und Rohstoffe.

Modisch und doppelt gut für die Umwelt.

Unsere Stofftasche Zenobia wird aus 100% Recycling-Material (Bio-Baumwolle und Polyester) und unter fairen Bedingungen hergestellt. Mit ihr hast du lange Freude, sie sieht gut aus und du kannst sie mit reinem Gewissen für jeden Einkauf nutzen.

Lose Lebensmittel & Alternativen

Ob man will oder nicht, die Plastik-Verpackungen werden einem geradezu aufgedrängt. Die beste Möglichkeit bietet hier natürlich ein Wochenmarkt. Hier bezieht man die Waren direkt vom Erzeuger. Super ist, dass die frischen Produkte gerne in die mitgebrachten Gefäße und Taschen gepackt werden. In vielen Supermärkten ist ein Einkauf ohne Plastik quasi unmöglich. Lidl beispielsweise bietet oft verpackungsfreie alternativen bei Gemüse. Auch bei Brot kann einfach auf die Verpackung verzichtet werden. Die Backwaren kommen direkt in die Stofftasche.
Mich selbst verblüfft der Plastikverbrauch auch bei Pflegeprodukten. Hier kann man bequem auf Seifen umstellen, denn es gibt bereits viele Anbieter.
Dazu zählt bspw. „Lush“, ein nachhaltiges Unternehmen aus England.
Hiervon verwende ich das Shampoo mit Arganöl und kann dies wärmstens empfehlen.
Viele Start-ups greifen das Plastik-Problem auf, sodass es bereits Zahnbürsten aus Bambus* oder nachhaltige Wattestäbchen zu kaufen gibt.

Mehrweg statt Einweg

Im letzten Beitrag ging es ja bereits um die Plastikflasche. Allerdings finden wir ebenso Milchprodukte, Brotaufstriche... in Plastikverpackungen. Ein Umstieg ist möglich und wichtig. So gibt es den Joghurt von Almigurt bspw. im Mehrwegglas.

Besonders Vegane-Brotaufstriche und Soßen sind im Glas erhältlich und können durch Mülltrennung einfach recycelt werden.

Kosmetik ohne Mikroplasik

Die großen Auswirkungen der kleinen Kunststoffteilchen ist den meisten bislang nicht bewusst. Mikroplastik findet sich in Pflegemitteln wie Waschlotion für Gesicht und Körper, Hautcremes, Schminke, Sonnencremes. Durch eine Tube Peeling gelangen bis zu 2,8 Millionen der Kunststoffteilchen ins Wasser. BUND: „2050 könnte dreimal mehr Plastik im Meer schwimmen als Fische.„ Im Meer ziehen sie Giftstoffe an und werden dann von Fischen, Krebsen oder Muscheln gefressen (Verwechslung mit Plankton). Dort führen sie zu Geschwüren oder Unfruchtbarkeit und könnte über die Nahrungskette auch zur Gefahr für den Menschen werden. (Quelle: PDF von Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland

Es gibt bereits eine App, die vor dem Kauf prüft, ob dein Produkt mit Mikroplastik belastet ist.
 
Noch mehr Tipps zum Plastik-Fasten findet ihr in der Broschüre (PDF) vom "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) –
Friends of the Earth Germany"
 
(*Affiliatelink)

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